Was sind Pfadfinder?
Pfadfinder sind kleine Jungs, die im Gleichschritt hinter einem Oberwaldmeister hermarschieren. Sie vollbringen jeden Tag eine gute Tat und schieben alte Damen gerne über die Straße, auch wenn diese nicht wollen. Die meiste Zeit verbringen sie im Wald und studieren dort das Schlaue Buch.
So, oder so ähnlich lautet wohl die Klischee-Vorstellung über Pfadfinder, geprägt von Donald Duck und dem Erstaunen über das positive Menschenbild, das bei Pfadfindern vorherrscht.
In Wirklichkeit sind Pfadfinder und Pfadfinderinnen junge Menschen (Kinder und Jugendliche), die gemeinsam etwas erleben wollen, die Abenteuer und Lagerfeuerromantik suchen und die Welt sehen möchten.
Die Pfadfinderbewegung wurde von Baden-Powell Anfang des 20. Jahrhunderts in England gegründet. Er wollte Kindern und Jugendlichen eine vernünftige Alternative bieten, zu dem "auf der Straße rumlungern", wie er es damals empfand. Er wollte ihnen Werte und Normen nahe bringen, er wollte sie zu verantwortungsbewussten und toleranten Menschen erziehen, ihnen die Möglichkeit geben sich zu entfalten und zu entwickeln.
Heute ist die Pfadfinderbewegung die größte Jugendorganisation weltweit, denn auch 100 Jahre nach der Gründung ist die Sehnsucht der Kinder und Jugendlichen nach Gemeinschaft, Abenteuern und Natur noch genau so groß wie damals.
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